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Im Kinderhaus können bis zu 70 Kinder im Alter von 3 bis 6 Jahren in verschiedenen Betreuungsformen, in teiloffener Arbeit betreut und gefördert werden.

Das Kinderhaus als Bildungseinrichtung

Das Kind eignet sich im Kinderhaus spielerisch seine Lebenswelt an und erweitert seine bisherigen Erfahrungen. Im Spiel lernt es sich und andere, sowie seine Umwelt zu begreifen und verstehen. Es entdeckt, erforscht und deutet seine Welt.
Bildung im Kindergarten bedeutet gezielte Entwicklungsbegleitung und -förderung. Ziel ist es, das Kind anhand einer anregenden Umgebung zum selbständigen Lernen zu führen.
Die Anregung kindlicher Bildungsprozesse und die Begleitung und Förderung der kognitiven, emotionalen, motorischen und sozialen Fähigkeiten ist die vorrangige Aufgabe der pädagogischen Fachkraft im Kinderhaus.
Das Kind erwirbt im Kinderhaus Kernkompetenzen für sein weiteres Leben, die es ihm ermöglichen, in seinem individuellen Bildungsprozess voran zu kommen.

Leitgedanken der pädagogischen Arbeit

Das Menschenbild

Im Kinderhaus steht das Kind bei der pädagogischen und organisatorischen Planung und Arbeit im Mittelpunkt.
Achtung, Respekt und Toleranz sind Werte, die den Erziehungsstil im Kinderhaus prägen. Jedes Kind ist eine eigenständige und eigenverantwortliche Persönlichkeit, die mit ihren Stärken und Schwächen angenommen wird.
Im täglichen Miteinander erfährt das Kind individuelle Wahrnehmung und die Förderung seiner Fähigkeiten. Es lernt Grenzen zu achten und zu setzen.
Im Kinderhaus sehen die pädagogischen Fachkräfte ihre Aufgabe darin, jedes einzelne Kind wahrzunehmen, es in seiner Entwicklung zu fördern, zu unterstützen, zu beteiligen und es anzuleiten. Dies alles geschieht im Rahmen einer Halt gebenden und vorbereiteten Umgebung.
Das Prinzip der ganzheitlichen Förderung ist Grundlage aller pädagogischen Arbeit. Ganzheitliche Förderung bedeutet eine umfassende Förderung im kognitiven, sozialen, emotionalen und motorischen Bereich des Kindes.
Das Kind sammelt Erfahrungen und Erlebnisse, macht Entdeckungen, lernt sich und andere kennen. Es geht darum, das Kind in seiner Individualität zu achten:

“Du hast das Recht, genauso geachtet zu werden, wie ein Erwachsener.
Du hast das Recht, so zu sein, wie du bist.
Du musst dich nicht verstellen und so sein, wie es die Erwachsenen wollen.
Du hast das Recht auf den heutigen Tag,
jeder Tag deines Lebens gehört dir, keinem sonst.
Du Kind, wirst nicht erst Mensch, du bist Mensch.“
Janusz Korczak